Was meine Feder gelingen mag,
Das schreib ich Dir zum Weihnachtstag.
Was mein klein Herz nur fühlen kann,
In einem Liedchen sag ichs an.
Dir meine Hand, Dir einen Kuß:
Meine Gabe, meine Liebe und Weihnachtsgruß!
Glückwunsch-Büchlein, 1861
(Bei Überreichung eines Weihnachtsgeschenkes.)
Verschmäh, o liebe Mutter, nicht
Mein klindliches Bestreben,
Die Weihnachtsgaben klein und schlicht,
Aus Liebe Dir zu geben.
Es ist des Dankes schwacher Zoll,
Mein Herz dabei des Wunsches voll:
Glück, Heil sei Deinem Leben!
Glückwunsch-Büchlein, 1861
Den lieben Eltern
Die Weihnachtskerzen brennen hell,
Mein Wünschchen nun den Eltern schnell:
Sie wollen, ich soll artig sein,
Und damit will ich sie erfreun!
Es freut sich dann der Weihnachtsmann,
Stets bringt er hübsche Sachen an;
Viel Spielzeug bringt er und viel mehr, -
O, wenns doch immer Weihnacht wär!
Glückwunsch-Büchlein, 1861 |
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Der Vater im Himmel, er hat uns erfreut,
Gesendet den lieben Heiland uns heut:
Ihm, Ihm sei in der geweihten Nacht
Mein liebendes Herz nun dargebracht.
Auch Ihr, liebe Eltern, Ihr alle beid
Verliehet viel Gaben der kindlichen Freud.
Ich will Euch aus Liebe, ich will Euch zum Dank
Erfreuen, beglücken mein Leben lang!
Glückwunsch-Büchlein, 1861
Meiner Mutter, meiner lieben,
Hab dies Wünschchen ich geschrieben,
Daß sie zu dem heilgen Christ
Auch von mir beschenket ist.
Mütterchen, Dir Gottes Segen,
Glück und Freud auf allen Wegen,
Und Gesundheit allerbest
Zu dem schönen Weihnachtsfest!
Glückwunsch-Büchlein, 1861 |